Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Fuchsienfreunde stellen ihre Gärten vor
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Hans Jürgen
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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Hans Jürgen » 19.07.2016, 21:12

ANJA, da hatte ich wohl den richtigen Riecher. Hab halt ein feines Näschen für Haustierschicksale. Immerhin kann er jetzt den Garten ohne Ablenkung genießen. ;-)

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Claudia
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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Claudia » 25.07.2016, 17:19

:lol: Anja, ja so kann es gehen. Unsere Emma, wie bereits geschrieben ein deutscher Riese, führte unsere Tochter an der Leine aus. Zur Belustigung unserer NAchbarn.
Dafür hatte sie die Eigenart riesige Gänge zu graben.
Nicht selten sahen wir vom Hasen nicht mehr als die rückwärts ausgeworfene Erde die aus einem Loch geschossen kam.
Ja...da werden plötzlich Erinnerungen wach, dabei sind wir "in Anjas Garten". :) Wie im wahren Leben...
Lieben Gruß - Claudia

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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Mediolobivia » 30.10.2016, 12:04

So, nach langem habe ich mal wieder etwas Zeit über meinen ''Garten'' zu berichten, denn eigentlich verdient er ja den Namen noch nicht. Ein Rohrbruch hatte mir den ganzen Vorgarten zerlegt bzw der Bagger der Gemeindearbeiter und futsch war meine Vorstellung noch dieses Jahr eine ansehnliche Grünfläche hinzubekommen. Eigentlich hatte ich nur damit zu tun mein ''Zweiweltenkind'' zu retten. Einen gut 40 Jahre alten Aruncus, somit mussten sie um ihn drumrumbaggern. Die alten Buchskugeln mussten dafür herhalten und sind nun wohl in der Kompostanlage. Hier mal zwei Bilder von unserem Junior mit meinem Aruncus in Herbststimmung und dem tollen Krater vor ein paar Wochen.
SAM_2433.JPG
IMG-20160831-WA0016.jpg
Aber immer nach vorn schauen und nicht zurück. immerhin bin ich den Buchs los ;)
Ansonsten hat sich im garten auch einiges getan. ich habe meine Fuchsienrabatte erweitert, die jetzt einmal komplett um den ganzen Garten geht. Gepflanzt hab ich natürlich auch wieder wie eine Wilde. Ich bin ja kein Freund von Monokulturen. Einer Fothergilla, Silbersalbeis, diverse Thymiansorten/-arten, Oregano, Brunneras, Farne, diverse Bodendecker, eine Oktopusglockenblume und diverse andere Raritäten, die man sonst in vielen Gärten eben nicht sieht. Aber da werde ich erst nächstes Jahr Fotos liefern. Frisch gepflanzt sieht alles immer mickrig aus ;)
Meine Mann fragt schon jedesmal, ob wir denn noch nicht genug ''Zeug'' im Garten haben, wenn ich wieder einen Kofferraum voll mit heimbringe. Aber 1000qm Wiese ohne richtige Bepflanzung... Oh ja, da geht einiges rein :) Die Fuchsien für die erweitete Rabatte stehen auch schon bereit. Diese hab ich derzeit bei 12 °C und hell stehen und sie dürften auch bald wieder treiben. Sie sollen ja bis zum Frühjahr kräftig genug sein, um in die Freiheit entlassen zu werden :D
Momentan befinden sich ca. 40 verschiedene Sorten und Arten im Beet und ich würde gern verdoppeln. Hier nochmal ein paar Herbstbilder. Wir hatten schon -2°C, vieles ist schon erfroren, aber die Fuchsien halten sich wacker. Ich habe sie mit Kompost, Laub und Moos angehäufelt.
SAM_2422.JPG
SAM_2425.JPG
SAM_2430.JPG
Ansonsten gibt es derzeit nicht mehr viel zu tun im Garten, außer Laub harken. Dieses kommt bei mir natürlich nicht in die Tonne, sondern auf die Beete. Es bietet Winterschutz und lockt viele Bewohner in die tote, lehmige Erde und erhöht so auf Dauer auch den Humusanteil. Ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass die Kröten ebenfalls das Laub schätzen und überall welche drunter hocken. Also Rabatte betreten verboten. Allein der Gedanke auf so ein Vieh zu treten :shock:
SAM_2419.JPG
SAM_2420.JPG
SAM_2423.JPG
SAM_2426.JPG
SAM_2432.JPG
In diesem Sinne allen noch einen schönen Herbst!
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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Mediolobivia » 30.10.2016, 12:19

Ah und bevor ich es vergesse,kurz vorm Rückschnitt, hab ich natürlich auch noch ein paar Fuchsien geknipst :) Die meisten sind nun geschnitten und eingeräumt und wir freuen uns wohl alle schon auf die kommende Saison ;)
Charles de Gaulle2.jpg
David Lockyer.jpg
Fischers Zebrinchen.jpg
Gerrie Spek Hofmeijer.jpg
José Tamerus.jpg
Lydia Götz 3.jpg
Martin Beije2.jpg
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Summer Daffodil.jpg
T.I.S. Herentals.jpg
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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Hans Jürgen » 30.10.2016, 17:39

Super Anja! Tolle Fotos und mit der Anzahl der Winterharten hast Du mich schon überholt. Auf eine Kröte oder einen Frosch treten wäre wirklich der Supergau. Erst vorgestern habe ich meinen "weichen Freund" wiedergesehen und fotografiert. Ich hatte ihn ja unwissentlich bei einem Discounter mit einer Clematis gekauft. Fachmännisch habe ich vorm gießen die Daumenprobe gemacht. Mir blieb fast das Herz stehen. Er war wirklich nicht zu sehen im Topf... ich habe ihn am Zweitteich ausgesetzt und dort lebt er jetzt allein. Auf jeden Fall freue ich mich immer, wenn ich ihn entdecke. Keine bleibenden Schäden! Soviel Glück wünsche ich auch Deinen Schneckenjägern. :-)

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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Claudia » 30.10.2016, 19:36

Schöne Bilder Anja!
Den Geißbart hätte ich auch gerettet. Ich mag den sehr. Wir haben den auch im Garten. Im Moment ist er richtig gelb.
Und heute bei dem Sonnenschein leuchtete er besonders.
Mir gefallen auch die moosbewachsenen Stämme (?) gut. Und die Pilze...

Bei Deinen Fuchsien ist mir gleich die 'Charles de Gaulle' ins Auge gesprungen. :no:
Und die 'Fischers Zebrinchen' ist treffent getauft! :D

Kröten gibt es in unserem Garten nicht. Dafür haben wir jede Menge Eidechsen.
Fütterst Du eigentlich die Vögel?
Lieben Gruß - Claudia

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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von merlin2008 » 31.10.2016, 06:14

Sehr stimmungsvoll sind Deine Bilder vom Garten und bei den Fuchsien kommt man schon wieder ins träumen.
Bei uns wird der Garten im Herbst auch nur grob aufgeräumt, Frösche Igel und Vögel wollen auch überleben und im Frühling ist es schnell gemacht.
Viele Grüße Edeltraud

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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Jänchen » 04.11.2016, 08:49

Hallo Anja,
ich war ja jetzt schon mehrmals bei Dir!
du hast noch ein ganzes Stück Arbeit vor Dir, aber DU SCHAFFST DAS!!!!! Tschakka!!!!
Dieses Jahr war dein Fuchsiengarten ja schon wunderbar!
Falls du dich wunderst...ich wollt nur mal mein Senf abgeben. :lol:
Liebe Grüsse Jana :D
P.S. Ich stöber schon mal bei Michiellis.... ;)

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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Claudia » 04.11.2016, 17:38

:D Jana, jetzt schon?? :D

Ich habe übrigens die schönen Jungpflanzen, u.a. auch von Dir, ganz gut weiterpflegen können.
Bin mal gespannt wie sie sich entwickeln bzw. im Frühjahr aussehen.
Einzig die 'FLevoland' ( ui...jetzt bin ich mir wegen dem Namen nicht ganz sicher...)
habe ich wohl ertränkt. :no:
Lieben Gruß - Claudia

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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Mediolobivia » 07.12.2016, 13:20

Wir haben seit Tagen Temperaturen unter 0°C und Nebel, der sich auch tagsüber nicht verzieht. Draußen sieht es herrlich aus! Alles wie mit Zucker überzogen. Kennt ihr den Film 'Abenteuer im Zauberwald'? Ein russisches Märchen von 1965. In diesem tippt Väterchen Frost mit seinem Stab im Wald an die Bäume und genau so ist bei uns geschehen :) Wer den Film nicht kennt, sollte ihn mal anschauen. Empfehlung für die Weihnachtstage ;)
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F. regia reitzii im Winterkleid

Was mich bei dieser Fuchsie wirklich erstaunt, dass das Laub nicht verfriert. Andere Fuchsien sind schon komplett nackt und haben die verfrorenen, trockenen Blätter komplett abgeworfen, diese stellen sich nach dem Auftauen anstandslos wieder auf. Und wir hatten schon -10°C! Diese hier hatte Hans-Jürgen mir letztes Jahr mitgebracht und kann vielleicht ein wenig mehr dazu sagen ;) )
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Da sehen andere bei weitem nicht mehr so frisch aus und passen optisch im Winter mehr zu mir :no: Ich verstecke auch alle lebensfähigen Körperteile unter Bergen von Mützen, Schals und wärmenden Jacken. Meine Fuchsien hab ich wieder mit einem Gemisch aus Laub, Moos und Kompost angehäufelt. Die sollen ja auch nicht (er-)frieren.

In meinen Ampelbaum hatte sich ein Vogelpärchen ein Nest gebaut. Das sieht jetzt auch alles andere als kuschelig aus :shock:
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Mal schauen, obs wieder vermietet wird im Frühjahr.
An unseren alten Obstbäumen haben wir ein paar Äpfel hängen lassen. Für Amseln und jeden, der Äpfel mag. So schön, wie sie jetzt auch aussehen, werd ich sie wohl nach dem Frost gleich vom Baum holen können. Oder der Obstmatsch kommt von allein :no:
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Ansonsten gibt es derzeit nicht viel neues im Garten. Ich grübel gerade noch munter vor mich hin, was ich aus der schrecklichen Wiese (Rasen kann man es ja nicht nennen) mach. Derzeit tendiere ich noch zu einer großen runden Rabatte in der Mitte evtl mit ein wenig Wasser. Aber erstmal sollen im Frühjahr die Hasen eine tolle Einzäunung bekommen und auch wieder ein paar neue angeschafft werden. Auch Häschen werden alt und so haben uns 2 verlassen. Und der verbleibende Rest (Leider auch schon uralt) sieht etwas kümmerlich in dem riesigen Gehege aus.
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Den ersten Lichtblick im Garten hab ich auch schon entdeckt: Aus meinen Pflanzsteinen schauen die ersten Krokusse raus :hrhr:
Der Sommer naht!!! :D :D :D :D
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Die nächsten Tage werde ich damit verbringen mir Gedanken über evtl. Neuanschaffungen zu machen. Gerade im Bereich der alten Sorten könnte ich noch erweitern. Auch wenn viele vielleicht schon längst verloren gegangen sind, gibt man die Hoffnung doch nicht auf :)

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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Hans Jürgen » 07.12.2016, 19:16

Schön, mal wieder etwas von Deinem diesmal winterlichen Fuchsiengarten zu lesen. In Sachen 'F. regia reitzii' kann ich Deine Beobachtungen nur bestätigen. Diese Fuchsie habe ich vor 17 oder 18 Jahren bekommen. Sie stammte aus dem Bestand von Herrn Garbe und hinter dem Namen stand auch eine Nummer, die leider verlorenging. Es gibt nämlich etliche (ich glaube mindestens 5) 'F. regia reitzii' und sie lassen sich auch voneinander unterscheiden. Mein Exemplar hat recht lange Seitentriebe - die können auch schon mal zwei Meter lang werden. Zum Glück bekommt meine auch keine Ausläufer. Schon seit vielen Jahren fotografiere ich sie auch regelmäßig mit Schnee und Rauhreif. Sie ist nämlich auch ausgesprochen fotogen und damit für mich die Fuchsie, mit der man für "winterharte Fuchsien' richtig eindrucksvoll Werbung machen kann. Bis zu einer bestimmten Temperatur treibt sie auch aus dem alten Holz wieder aus. Bei wenigen Minusgraden blüht sie auch einfach weiter. Das habe ich noch bei keiner anderen Fuchsie beobachten können, wenn Du Dir sicher bist, dass die Tiefsttemperatur bei euch -10° Grad war, solltest Du ein kleines Experiment machen. Schneide einen nicht zu kurzen Ast ab und mach einen Holzsteckling daraus. Mal sehen, ob er bewurzelt. Ich hatte auch schon daran gedacht, aber ich kenne unsere Tiefsttemperatur nicht genau. Es kann durchaus sein, dass -10°Grad etwas zu viel des Guten war, aber auf diesen Versuch kann man ja durchaus aufbauen. In diesem Jahr hat es bei meiner keinen Austrieb aus dem alten Holz gegeben und wir hatten an mehreren aufeinander folgenden Wintertagen -18° Grad. Das wären dann unsere Ausgangswerte. LG Hans-Jürgen
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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Mediolobivia » 11.02.2017, 18:26

Die -10°C haben de F. regia reitzii absolut nicht geschadet. Ich habe gleich am Folgetag Steckhölzer gemacht, ebenso von F. hatschibachii und 'Helgoland' allesamt haben wunderbar gewurzelt und treiben munter. Sie hatten zwar starke Frostrisse (aufgeplatzte Rinde, durch das sich ausdehnende Wasser in den Zellen beim Gefrieren), das scheint aber absolut keine Rolle zu spielen. Mittlerweile haben wir die ganz große Kälte überstanden. Tiefsttemperatur war -19°C und 3 Wochen knackigen Dauerfrost. Zum Glück hatte es vorher ordentlich geschneit. Die meisten Fuchsien sind überirdisch zurückgefroren, doch schneiden werde ich sie erst, sobald die strengen Nachtfröste vorbei sind. Also dann, wenn ich die Laub/Moosberge entferne, mit denen ich angehäufelt hatte. Damit es nicht ganz so wüst in der Rabatte aussieht, hab ich alles Ausufernde etwas zurückgeschnitten. Mittlerweile hab ich meine Rabatte fast einmal um den Garten gezogen und überall beginnt es zu sprießen. Bald sieht man in dem Einheitsgrau wieder etwas Farbe. Die weiße Bankschreit schon förmlich danach wieder unter die Kirschen geräumt und mit Fuchsien bestückt zu werden.
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Letzte Woche hab ich Obstbäume geschnitten. Diesen hier etwas radikal :no:
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Es war ein Zwetschgenbaum an den seit 20 Jahren jeder mal irgendwie rumgeschnitten hatte, die Krone wurde irgendwann mal mit ner Kettensäge rausgesägt. Dieser Baum kränkte einfach meine Gärtnerehre und ich hatte einen schlechten Tag. Irgendwer musste das kompensieren. So musste der Baum dran glauben. Jetzt wohnt ein Vogel drauf und im Sommer kommt eine Rhodochitonampel dazu.
Die alten Blumenrabatten im Rasen hab ich dem Erdboden gleich gemacht. Dort soll mal Rasen wachsen und die Betonwege kommen bei passender Witterung auch endlich weg. Im Hintergrund sieht man die andere Zwetschge, die musste aber weichen, weil sie direkt unter meinem Kirschbaum stand und von einer Seite nackig war. Nicht aufgrund von schlechter Laune :D Da kommt meine Vogeltränke drauf.
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Die Fuchsien sehen gruselig aus. wie jedes Frühjahr. Aber dieses Jahr hatte ich sie ja mit Schiefertafeln beschriftet. Mein Projekt Stammbemoosung hat auch bestens geklappt. Moos hält wunderbaar die Hitze ab und ich hab's auch überall in der Rabatte erfolgreich angesiedelt. Ich brauche ja immer reichlich, um meine Ampeln gegen zuviel Hitze zu schützen. Ach was freue ich mich schon, wenn 'Ernst Naschke' wieder hinter dem Baumstamm hervorlugt.
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Die Schneeglöckchen zeigen die ersten weißen Spitzen und ich hoffe Euch demnächst wieder farbenfrohere Bilder zeigen zu können und vor allen Fortschritte. Der Winter war jetzt lang genug :roll:
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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Hans Jürgen » 11.02.2017, 19:01

Klasse Anja. Meine 'F. regia reitzii' hat auch -12° Grad unbeschadet überstanden und das dürfte dann auch hart an der Grenze sein. Ich denke mal, dass Dein Exemplar nicht wieder aus dem alten Holz austreiben wird, aber ich bin mit solchen Aussagen vorsichtigt. Es kommt wirklich immer immEinzelfall auf den Standort an. Ich habe mehrere Exemplare. Eine (sonniger Standort) schneide ich immer total zurück und sie wächst dann viel kompakter und sieht später klasse aus. Eine wächst schmal nach oben. Eine weitere ist wohl aus Samen entstanden und die wächst fast gar nicht. Beibeuch ist die Natur wesentlich weiter. Schneeglöckchen habe ich bei uns im Garten noch gar nicht entdeckt. Ich bin auf weitere Bilder aus deinem Garten gespannt.

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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Claudia » 11.02.2017, 19:57

Mensch, jetzt wurde mir beim Lesen ganz schwindelig was Du alles vorhast.
Ich habe mich bemüht gedanklich alles nachzuvollziehen :lol:
Jedenfalls freue ich mich auf die weitere Entwicklung Deines Gartens.
Wie siedelst Du extra Moos an? Bei mir wächst es zum Glück gerne auf den Steinen uns so, aber in den Beeten?
Wie bekommst Du das hin?
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Re: Anjas Garten - Wie aus 1000m² Wildwuchs ein schöner Fuchsiengarten werden soll

Beitrag von Mediolobivia » 11.02.2017, 20:17

Ich liebe Moos, wenn es da wächst, wo ich es gern hätte. Im Sommer polterte ich damit meine Ampeln aus. Es schützt den Wurzelballen vor Hitze und speichert Wasser wie ein Schwamm. In der Rabatte das gleiche. Und außerdem hält es das blöde Unkraut ab, ist auch im Winter grün und ich verwende es für die Weihnachtliche Kranzbinderei. Ansiedeln ist eigentlich ganz einfach. Ich vertikutiere meinen Rasen und mulche damit an den Stellen, wo ich es gern hätte. Darf natürlich nicht zu trocken sein. Der Baumstamm war fix bemoost. Mit Baumwollfaden hab ich einige Platten dran festgebunden und im Sommer immer wieder mit Regenwasser und Dünger begossen. Da kann man zusehen, wie es zusammenwächst. Bisher wuchs,es hier leider nur im Rasen. Ich mache morgen mal Moosbilder. Ich hab noch mehr bemooste Ecken und Dinge :D
Liebe Grüße, Anja
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