Bepflanzung einer Korbampel, Topf in Topf Methode uvm...

Die nächste Saison wird vorbereitet
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Claudia
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Bepflanzung einer Korbampel, Topf in Topf Methode uvm...

Beitrag von Claudia » 05.05.2011, 07:54

Meine Vorliebe, bei den Ampeln, gilt den Körben. Diese sind aus einem Metallgeflecht und im Inneren befindet sich eine Kokoseinlage. Alternativ dazu kann man auch Moos nehmen. Ich bevorzuge jedoch diese Kokoseinlage, da sie kompakter ist.
Ein großer Nachteil ist, ohne Zweifel, der Feuchtigkeitsverlust. Nicht nur die Austrocknung durch Wind und Hitze, sondern auch die Rückhaltemöglichkeit. Die Folge sind "mickrige" Pflanzen.
Auch ich mußte diese Erfahrung schon mehrfach machen.
Trotzdem.....
Ein Versuch mit Hydrogel, ein Wasserspeicherndes Granulat, schlug fehl. Im Gegenteil, bei Regen war die Ampel vor Nässe nicht mehr zu retten.

Also, mache ich es nun schon seit einigen Jahre so:
Zunächst verschaffe ich der Ampel einen sicheren Stand um sie zu befüllen.

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Eines der Aufhänger entferne ich vom Ampelrand. So kann man besser bepflanzen und die Pflanzen bleiben unbeschadet.
Der nächste Schritt ist eine Einlage mit einer Folie. Alternativ geht auch ein Untersetzer usw.
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Die fertige Bepflanzung, hier mit einer 'Didgeridoo'
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Zum Beispiel an meiner Robinie "tummeln" sich immer solche Körbe....im Augenblick nur drei....
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Die nächsten stehen aber schon parat!
ich zeige sie euch bald...

Welche Erfahrung habt ihr denn mit diesen Ampeln...oder vielleicht noch ein paar Tipps ;)
Lieben Gruß - Claudia

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Claudia
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Beitrag von Claudia » 09.07.2011, 07:23

Die 'Burgis Heidi', eine gut wüchsige neue Sorte hab ich auch in einer Korbampel...
Übrigens ist diese Sorte nach "unserer" Heidi (Santacruz) benannt ;)

'Burgis Heidi'
18153
Lieben Gruß - Claudia

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burkhard
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alte Ampeln

Beitrag von burkhard » 02.03.2012, 19:57

Hallo Claudia,

haste auch mal einen Tipp zu älteren Ampeln ?
Ich habe diverse komplett durchwurzelte, mehrjährige Ampeln.
Irgend wann gehts vom Topf her aber nicht mehr größer.
Vielleicht mal alles auseinander rupfen und auch die Wurzeln zurück
schneiden ? Stecklinge machen und die Mutterpflanze kompostieren ?
Oder wie gehst du (oder auch andere Fachfuchsianer) damit um ?

schönes Umtopfwochenende - Gruß Burkhard

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Claudia
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Beitrag von Claudia » 03.03.2012, 16:43

Hallo Burkhard, wie schön dass Du auch so alte Fuchsien hast. Das zeigt doch dass sich die Fuchsien bisher bei Dir und Deiner Pflege wohlfühlen.

Eine ganz spezielle Antwort kann ich Dir nicht geben, eher wie ein Politiker :D
Nicht nur bei Ampeln, auch bei den anderen Wuchsformen ist man irgendwann am Limit der Topfgröße angekommen.
Du weißt ja, Fuchsien mögen durchaus einen engen Topf. Und da insbesondere die Jungfuchsien.
Alle drei Vorschläge, die Du selber gemacht hast, könnten da zum Zuge kommen.
Irgendwann sagte ein alter Fuchsienkenner mal zu mir, als er meine 'Marinka' sah....: die solltest Du Dir neu aus Stecklingen ziehen, Deine ist schon ganz vergreist. Es gibt Sorten da ist man besser dran es so zu handhaben.
Innerhalb eines Jahres hatte ich wieder eine schöne und ansehliche Ampel.

Vor zwei Jahren hatte ich eine Ampel mit einer 'Murrus Superba' drin. Ursprünglich waren es mal drei Jungpflanzen gewesen, wie bei einer Ampelbepflanzung üblich, die wurde (wie bei Dir) zu groß für eine Ampel. Kein Platz mehr für die Wurzeln, die zudem noch arg dick waren. In diesem Falle hatte ich kurzerhand die Ampel auseinander gewurschtelt und drei Töpfe damit bepflanzt. Mit bestem Erfolg!

Und das Zurückschneiden der Fuchsien an den Wurzeln...macht in der Regel auch keine Probleme. Beetfuchsien schneide ich regelmäßig zurück. Oder auch schon bei dem leidigen DickmaulrüsslerThema....war ich gezwungen radikal einzukürzen.

Ich bin immer erstaunt wie robust die Fuchsien sind.
Jedoch solltest Du immer jede einzelne Fuchsie von neuem bewerten wie Du vorgehst.
Lieben Gruß - Claudia

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Beitrag von NeriumOleander » 03.03.2012, 18:55

Claudia, genau so mach ich es auch ;))
ich mache grundsätzlich die alte Erde ab, und kürze wenn nötig die Wurzeln mit der Schere ein? die meisten dieser Wurzeln sind so wieso abgestorben, und benötigen einen radikalen Rückschnitt! Hatte mal eine Fuchsie, die hatte so dichtes Wurzelwerk, dass ich rundherum mit der Säge alles weggeschnitten habe! aber die war schon paar Jahre in diesem Topf! dieses Jahr habe ich ALLE meine Fuchsien neu getopft, weil die Erde von schlechter Qualität war!
Ein altes chinesisches Sprichwort sagt:
-traue niemals alten chinesischen Sprichwörtern;D  

Mit besten Grüssen,

Rico  

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Beitrag von Claudia » 13.03.2014, 10:31

Viele kleine Töpfe mit Fuchsien! Was tun?

In jedem Frühjahr stehe ich vor dem gleichen Problem. Ich habe viele Jungpflanzen - mein Mann sagt  es seien zuviel – die irgendwie untergebracht werden müssen.
Zudem sind sie nicht gerade pflegeleicht, denn sie trocknen leicht aus, haben keinen allzu festen Stand und können leicht übersehen werden.

Aus diesem Grund bediene ich mich gerne ausgedienten Hängekörbe.
Die Folie, meist dann auch schon fast brüchig, schlage ich einfach um oder tausche  sie ganz aus.
Die Weidenkörbe werden bis zu max. der Hälfte mit Erde befüllt.
Fuchsienjungpflanzen setze ich samt ihren Töpfen mit ein.
Wässern und Düngen  ist dadurch sehr einfach. Im Laufe der Saison entstehen schöne bunt bewachsene Ampelpflanzen, die im Herbst wieder bequem entnommen werden können.

Möglich das ich diese Bilder schonmal zeigte. Elke hatte mich dieser Tage danach gefragt gehabt.

Und Jürgen hat auch eine tolle Methode, mit Holzschnitze, die super funktioniert. Ich hoffe das er das hier auch zeigt...
Lieben Gruß - Claudia

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Beitrag von Claudia » 13.03.2014, 10:38

Und hier nun die Bilder...

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Im Laufe der Saison entwickeln sich, natürlich je nach Sorte, die Fuchsien sehr gut.
Die Entnahme ist sehr einfach.

Ich schwöre drauf!! ;)

Habt ihr auch solch bewährte Methoden und könnt sie hier zeigen?
Lieben Gruß - Claudia

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Beitrag von gschimmi » 13.03.2014, 18:40

claudia,
danke fürs einstellen.

ich dachte du setzt einen kleineren blumentopf in einen grösseren mit etwas erde. - deshalb der begriff - TOPF IN TOPF.

wäre das nicht auch eine gute variante?

lg von elke aus der märkischen schweiz
Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat!

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Beitrag von Claudia » 13.03.2014, 19:45

Aber ja doch Elke, das habe ich ja gemacht.
Die Töpfe werden, so wie sie sind, in die Ampel gestellt. Erde aufgefüllt und fertig.

Schon vor langer Zeit hatte ich auch eine ähnliche Methode gezeigt.
Da hatte ich eine 'Marinka' als Hochstamm. Aber in einem kleinen Topf.
Das wäre im Sommer so nicht gut gegangen...und habe sie dann in einen größeren Topf gestetzt.
Dazu  hatte ich damals diese blaue Pflanzen, ich glaube sie heißen Torenia,  gesetzt.

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Ähnlich werde ich es auch mit meinen neuen großen Töpfen machen.
Die Fuchsien, die ich zusammensetze, bleiben alle in ihren Töpfen wenn ich sie in die Großen setze... :D
Lieben Gruß - Claudia

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Beitrag von Ursel » 14.03.2014, 18:11

Claudia genau so mache ich es auch, habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Wurzeln wachsen durch den Topf und können sich im Korb breit machen, im Herbst einfach rausheben und die Wurzel unten alle abschneiden

Ursel
Chefin der tausend bunten Fuchsienglocken

Jürgen

Beitrag von Jürgen » 14.03.2014, 18:30

Claudia hat geschrieben: Und Jürgen hat auch eine tolle Methode, mit Holzschnitze, die super funktioniert. Ich hoffe das er das hier auch zeigt...
Hab nur ein Bild vom letzten Jahr
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Ich setzte meine Fuchsien, sei es im Blumenkasten, Körbe oder große Übertöpfe, immer in Rindenmulch ( mittel grobe Strucktur). Dazu kommt unten eine Lage RM und dann der Topf und runterum Rindenmulch.

Ich sehe viele Vorteile:
1. keine Staunässe bei " Urlaubspfleger"

2. der Wurzelbereich ist immer kühl

3. In den RM Zwischenräumen siedeln sich Ohrkneifer ( Blattlauslöwe) an, die Nachts die Fuchsien von Blattläusen o.ä. säubern.

4. zum Winter benutze ich den RM zum Winterschutz im Garten.

LG. Jürgen

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Beitrag von Susanne » 14.03.2014, 18:46

Spielt die Qualität bzw. die Herkunft des Rindenmulchs auch eine Rolle?
Gruß von Susanne

Das Morgen kann nur blühen, wenn es im Gestern wurzelt und im Heute wächst.

http://www.fuchsiamania.de
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Beitrag von lünelle » 14.03.2014, 20:24

Hallo Claudia, die Methode Topf in Topf finde ich toll. Werde sie bald ausprobieren. Danke!
Liebe Grüße
Lucyna

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Ralfowl
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Beitrag von Ralfowl » 15.03.2014, 02:03

Hallo Fuchsiengemeinde,
auch ich nutze oft die Topf in Topf methode, eigentlich im gleichen Prinzip wie bei Kübelpflanzen.D.h. oft pflanze ich Töpfe in größere Gefäße oder ampeln, allerdings immer in Substat, das die Pflanze dann noch aus dem Topf heraus bewurzen kann,Abgesehen davon, das vor allem auch kleine Pflanzen dadurch nicht so schnell vernässen, spielt bei mir auch der Überwinterungsplatz ne Rolle.Im Herbst werden die "kleineren" Töpfe rausgeholt und alles was an Wurzeln aus dem Topf gewachsen ist schneide ich ab.(Ähnlich mach ich es auch mit meinen Daturen).
Bei älteren ampeln bzw wenn ich meine die Endtopfgröße ist erreicht halte ichs wie bei Kübelpflanzen und nutze die Keilmethode.Dabei wird etwa 1/5 des Ballens komplett von unten weggenommen und dann schneide ich mit einem Brotmesser 3 "kuchenstücke" aus dem alten Ballen, und fülle die im alten gefäß wieder mit gedüngter Erde auf.Macht man das jedes Jahr, erneuert sich der Ballen so nach und nach wieder, wichtig ist nur, den Keil nicht zu nah am Stamm herauszuschneiden.

LG Ralf

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maridl
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Beitrag von maridl » 15.03.2014, 09:34

`Topf in Topf`mit Blumenerde aufgefüllt, ist wunderbar für Pflanzen mit weniger guter Wurzelbildung.
Mit zuviel Rindenmulch  habe ich meine Bedenken.
Der Dickmaulrüssler fühlt sich da drinnen besonders wohl.
Eine Blumenfreundin in unserer Gruppe hat große Probleme damit.
Liebe Grüße  Maria.

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